Anne Frank Tag 2026 – Erinnern für die Zukunft

Am 12. Juni 2026 stand an unserer Schule ein wichtiges Gedenkdatum im Fokus: Der bundesweite Anne Frank Tag. Aus diesem Anlass haben sich die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse im Rahmen eines zweistündigen Projekts intensiv mit dem Schicksal des jüdischen Mädchens und der Bedeutung von Erinnerungskultur auseinandergesetzt. Zwischen Geschichte und Gegenwart Die Projektarbeit war in mehrere tiefgreifende Phasen unterteilt: Historischer Kontext: Zunächst näherten sich die Jugendlichen dem Leben und dem tragischen Schicksal von Anne Frank. Die Bedeutung des Erinnerns: Gemeinsam wurde erarbeitet, was es bedeutet, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig zu halten. Brücke in die Gegenwart: Ein wesentlicher Teil des Projekts bestand darin, aktuelle politische Ereignisse kritisch einzuordnen und in Bezug zur Geschichte zu setzen. So wurde deutlich, wie hochaktuell die Beschäftigung mit Toleranz, Ausgrenzung und Demokratie für unsere heutige Gesellschaft ist. Kreativer Abschluss: Eigene Gedichte Zum Ende des Projekts wagten sich die Elftklässler an eine ganz persönliche und emotionale Form der Auseinandersetzung. Sie verfassten eigene Gedichte zum Thema „Erinnern“. Diese lyrischen Texte zeigen auf berührende Weise, wie intensiv und reflektiert sich die Schülerinnen und Schüler mit der Thematik verbunden haben. Die kreativen Ergebnisse der 11. Klasse beweisen eindrucksvoll: Erinnern bedeutet nicht nur zurückzublicken, sondern aus der Vergangenheit für unser heutiges Handeln zu lernen.

„Blut ist rot,

Menschen sind bunt,

Dennoch zeigen alle finger auf den Migrationshintergrund,

Der Rechtsruck ist hoch,

Die Stimmen sind laut,

Doch in Europa wird jeder gebraucht!

Menschen die fliehen,

Sind wie wir.“
Eric P.